Kaninchen vor Schlange
Wie das sprichwörtliche Kaninchen habe ich die letzten Wochen vor meinem Unikram gesessen. Die Erkenntnis, dass ich mich vielleicht gar nicht melden *kann*, selbst wenn ich will, hat in mir sämtliche Motivation abgetötet - nicht, dass ich sonst der große Streber wäre, aber die “Watt mutt, dat mutt”-Taktik hat sonst noch immer gereicht, damit ich den Arsch rechtzeitig hochkriege.
Ich habe also seit dem letzten Eintrag nur gearbeitet, Freunde getroffen und die Uni gekonnt ignoriert. Den Februar-Sprechstunden-Termin bei meiner Prüferin hatte ich ja genau verpasst, als ich die Entdeckung gemacht habe, also konnte ich erst letzten Mittwoch bei ihr fragen, was sie zu dem Problem sagt.
Tja, und was soll ich sagen: Erneut bin ich überglücklich, diese Professorin meine Prüferin nennen zu können. Alles wird gut, und wenn ich es von meiner Seite aus mit der Themenfindung hinkriege, steht meiner Meldung im Juli nichts im Weg. Und wenn nicht, dann werde ich eben erst im Dezember 2011 fertig, ist letztlich auch kein großes Drama, aber es ist dann zumindest meine eigene Entscheidung.
Wie gehofft bin ich nun unimäßig auch wieder im Rennen. Obwohl wir Freitag ausgiebig gefeiert haben, war ich am WE fleißig und habe heute unsere Linguistik-Arbeit abgegeben - zu der es noch einen Extra-Eintrag geben wird -, und nun sitze ich an einem Bericht über AOL, den ich noch für einen Erzwiss-Schein schreiben muss. Letzterer fühlt sich allerdings gerade mehr wie ein Nachruf als wie eine Uni-Arbeit an.