… und sehe, dass wir nichts wissen können!
Ich sollte mir das mit den spontanen Kinobesuchen mal abgewöhnen. Oder zumindest noch nach ner Kritik gucken, bevor ich wegen des Trailers spontan zustimme. Das geht bei mir immer nach hinten los.
Ich war vorhin mit dem Mondkind in “Knowing”, dem neuen Cage-Film, weil sie nen Trailer gesehen hatte, den gut fand und mir gezeigt hat, und ich ihn auch gut fand. Ne ganze Weile war der Film auch echt cool, eher schon zu gruselig für meine schwachen Nerven. Aber dann! Auweia! (Falls ihn trotzdem jemand sehen will: Achtung, es folgen Spoiler …)
Es fängt ziemlich Akte-X-mäßig an - eine Schulklasse soll Bilder für eine Zeitkapsel malen, ein Mädchen schreibt Zahlen wie in Trance auf ein Blatt, 50 Jahre später wid die Zeitkapsel geöffnet, und das Bild mit den Zahlen bekommt ausgerechnet der Sohn eines Astrophysikers. Der fängt im Suff an, über die Zahlenreihen nachzudenken, und ganz zufällig beginnt er dabei mit der Zahlenreihe 0911012886 (oder so, die letzten 3 Zahlen weiß ich nicht mehr und die Zahlen, die Google ausspuckt, weichen ab), die ganz zufällig den Tag des Anschlags aufs WTC und dahinter die Opferzahl angibt: 09/11/01 2886. Er fängt an, nach großen Katastrophen zu suchen, die zu den anderen Zahlen auf dem Blatt passen, und siehe da: Alle großen Katastrophen der letzten 50 Jahre sind dabei, na sowas! Nur 3 Daten, die er finden konnte, stehen noch bevor - und was tut Nicki? Genau, er versucht, diese Unglücke zu verhindern. Naja, jedenfalls ab dem zweiten. Zwischendurchtauchen dauernd unheimliche, dunkel gekleidte Kerle auf und schenken seinem Sohn schwarze Steine. Leider driftet das ganze Ding dann in eine apokalyptische Heilsgeschichte ab.
Wenn man das Kino etwa zwanzig Minuten vor Schluss verlässt, könnte es noch ein ganz “okayes” Gesamtbild hinterlassen. Wir sind leider bis zum Schluss geblieben.